aus den Augen zu lassen, wo die wetteifernden Parteien anElisabeths Hofe so sehr gegen einander gereizt waren.
Wayland ließ sich diese Vorsichtsmaßregel, deren Grund erwahrscheinlich erricth, ohne Widerrede gefallen und machtenur die Bedingung, daß sein Herr ihn in die von ihm ange-gebenen Läden einiger Chemiker und Apotheker in der Fleet-Straße begleiten müsse, wo er einige nothwendige Einkäufezu machen habe.
Tressilian willigte ein, folgte dem Winke seines Dienersund trat in mehr als vier oder fünf Läden, wo Wayland je-des Mal von einer einzigen Apothekerwaare ungleiche Quan-titäten einkaufte. Die zuerst geforderten Gegenstände warenreichlich vorhanden, doch nicht so die später verlangten, undTressilian bemerkte, daß Wayland mehr als ein Mal zum Er-staunen der Verkäufer das angebotene Gummi oder Krautzurückgab und sie nöthigte, ihm die rechte Sorte zu geben,und wenn dies nicht geschah, in einen andern Laden ging.Eine Ingredienz war aber nirgends zu finden. Einige Apo-theker behaupteten, sie hätten dieselbe nie gesehen — andere,sie existire nur in der Einbildung verrückter Alchymisten —und die meisten versuchten den Käufer dadurch zufrieden zustellen, daß sie ihm etwas Aehnliches anboten, und wenn Way-land dasselbe verwarf, behaupteten, daß es die gleichen, odernoch wirksamere Eigenschaften besitze, als das verlangte. Allewaren neugierig zu erfahren, wozu er diese Ingredienz gebrau-chen wolle. Ein alter hagerer Chemiker, an den sich der Schmiedmit derselben Frage, aber in Ausdrücken wandte, welche Tres-silian weder verstand, noch je gehört hatte, antwortete geradeheraus, es sei dergleichen nicht in London zu finden, wennnicht vielleicht der Jude Ijoglan etwas davon vorrätbig habe.
„Das habe ich schon gedacht," sagte Wayland, und so-