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durch seinen seltsamen, phantastischen Anzug entstellte Gestaltzn einem Fünfziger gemacht. Jetzt aber in einen schönen An-zug von Trcssilian's Livree gekleidet, ein Schwert an der Seiteund einen Schild auf der Schulter, sah er wie ein muntererDicnstmann ans, dessen Alter zwischen dreißig und fünfnnd-drcißig Jahren sein mochte- Seine tölpisch wilden Gebcrdenhatten sich gleichfalls in' ein zuversichtliches, entschiedenes We-sen nmgewaudelt und seine Blicke und Bewegungen verricthcnGewandtheit und Verschlagenheit.
Als Tressilian ihn zu sich rief, um die Ursache einer soseltsamen und vollständigen Umwandlung zu wissen, antwor-tete Wayland nur dadurch, daß er einen Vers ans einer Ko-mödie sang, welche damals neu war, und nach dem Urthcileder günstigsten Richter einiges Genie von Seiten des Ver-fassers zu verrathen schien. Wir haben glücklicher Weise diebeiden Verse noch, die folgendermaßen lauteten:
„Ban — bau — ca — Caliban —
Beim neuen Herrn sei auch ein andrer Mann."
Obgleich Tressilian sich der Verse nicht erinnerte, so fiel esihm doch ein, daß Wayland früher Schauspieler gewesen sei,ein Umstand, welcher die Geschicklichkeit erklärte, womit ereine so gänzliche Veränderung seines Aenßeren hatte Hervor-bringen können- Der Künstler selber hegte so großes Ver-trauen zn seiner Verkleidung, daß er bedauerte, nicht an sei-nem alten Wohnorte vorbeizukommen.
„In meiner gegenwärtigen Kleidung und unter Euer Gna-den Schutze," sagte er, „könnte ich es wagen, dem RichterBlindas am Tage der gerichtlichen Quartalsitzungcn vor Au-gen zn treten; auch möchte ich gern wissen, was ans Hobgob-lin geworden ist, der nun wahrscheinlich den Teufel in derWelt spielen wird, wenn er im Stande ist, sich von dem Gängel-