Druckschrift 
8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
189
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Wörter, nämlich, daß üble Gerüchte sich schnell verbreiten, unddaß Horcher selten etwas Gutes von sich selber hören.

Als sie abstiegen, war im Hofe des Wirthshauscs eingroßer Auflauf, so daß sie lange keines Hausknechts oderBurschen habhaft werden konnten, um ihnen die Pferde ab-zunehmen. Alles war von einer Nachricht voll, die von Mundzn Munde ging, ohne daß sie eine Zeitlang den Inhalt der-selben erfahren konnten; bis sich endlich fand, daß der Gegen-stand sie näher anging, als sic vermuthctcn.

Was cs gibt, Herr?" antwortete endlich der Oberkellnerauf Tressilians wiederholte Frage,nun, ich weiß es selberkaum. Eben kam ein Reiter hier durch mit der Nachricht, derTeufel habe den Schmied Wayland, wie man ihn nannte, heutefrüh, drei Meilen von hier, im Thale von Whitehorse in Berk-shire in Feuer und Flammen und einer Dampfsäule geholt undseinen Wohnplatz in der Nähe der großen Steine so aufge-wühlt, als ob er zur Saat umgegraben wäre "

Schade um ihn," sagte ein alter Pachter,jener SchmiedWayland mag er nun des Teufels Bruder oder Schwager ge-wesensein, gleichviel verstand sich sehr gut aufPferdekrankhci-ten, und es ist zn fürchten, daß die Würmcrkrankheit bei denPferden um sich greifen wird, wenn ihm nicht der Satan Zeitgelassen hat, sein Geheimniß einem Andern anzuvcrtrauen."

Da habt Ihr Recht, Gevatter Grimcsby," erwiderte derStallknecht,ich brachte auch einmal ein Pferd zum SchmiedWayland, denn er übertraf alle Hufschmiede in der ganzenGegend."

Habt Ihr ihn gesehen?" fragte Frau Elsbeth Kranich,die Gebieterin des Hauses, welche geruhte, den Eigenthümerdesselben, ein winziges, hinkendes Männchen, Ehemann zunennen, dessen lahmer Gang, langer Hals, dem Pantoffel nn-