indem ich ihre thörichte Furcht benutzte; und durch Flibbcrti-gibbets Bemühung, welcher meinen Ruhm überall verbreitete,hat es mir nicht an Kunden gefehlt. Doch es ist zu großeGefahr damit verbunden und ich fürchte, daß man mich end-lich als einen Zauberer verhaften wird, so daß ich jetzt nureine Gelegenheit suche, dieses Gewerbe zu verlassen, wenn icheinen würdigen Munn finde, der mich vor der Wuth desVolkes schützt, wenn sie mich wieder erkennen sollten."
„Und bist Du vollkommen mit den Wegen in dieser Ge-gend bekannt?" fragte Tressilian.
„Ich würde mich auch um Mitternacht überall zurecht-findcn können," antwortete Schmied Wayland.
„Du hast aber wohl kein Pferd?" fragte Tressilian.
„Ich bitte um Verzeihung," versetzte Wayland; „ich habeeinen so guten Klepper, wie nur je ei» Pächter einen ritt.Ich vergaß zu sagen, daß dies der beste Theil dessen ist, wasder Doctor mir vermachte, außer ein paar ärztlichen Geheim-nissen, die ich mir ohne sein Wissen und gegen seinen Willenaneignete."
„Nun, so wasche Dich und stutze Deinen Bart," sagteTressilian, „putze Deinen Anzug so gut heraus, wie Du kannst,lege diese phantastische Bekleidung ab, und wenn Du ver-schwiegen und tieu sein willst, so kannst Du mich eine Zeit-lang begleitefl, bis Deine Streiche vergessen sind. Ich glaube,Du besitzest Muth und Geschicklichkeit, und mir fehlt es nichtan Mitteln, Dich für Beides zu belohnen."
Schmied Wayland nahm den Vorschlag begierig an undbetheuerte seinem neuen Herrn seine Ergebenheit- In wenigenMinuten hatte er sein Acußeres so verändert, indem er seineKleidung vertauscht, seinen Bart und Haar abgeschnitten, daßTressilian die Bemerkung nicht unterdrücken konnte, er würde