Druckschrift 
8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
183
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lich und begab mich in dieses Gewölbe, wo ich die Feuer er-loschen und die Geräthschafte» in Unordnung fand- Der gelehrteDvbovbins, wie er sich zu nennen pflegte, hatte mir einen Briefznrückgclasscn, worin er mich benachrichtigte, daß wir uns nie-mals Wiedersehen würden, mir seinen chemischen Apparat nnddas Pergament vermachte, welches ich Euch soeben eingehän-digt habe, und mir rieth, dem Geheimnis; sorgfältig nachzn-forschen, welches darin enthalten sei, da mich dasselbe unfehl-bar zur Entdeckung des großen Geheimnisses führen würdet

Und folgtest Du diesem weisen Nathe?" fragte Trcsfllian.

Nein, würdiger Herr," versetzte der Schmied.

Da ich von Natur vorsichtig und argwöhnisch bin undwußte, mit wem ich es zu thnn hatte, so durchsuchte ich Allesso sorgfältig, ehe ich auch nur wagte, das Feuer anzuzünden,bis ich endlich ein kleines mit Pulver gefülltes Faß entdeckte,welches wahrscheinlich zu dem Zweck sorgfältig unter demHerde versteckt war, daß, wenn ich das große Werk der Ver-wandlung der Metalle beginnen würde, eine Explosion erfolgensollte, um das Gewölbe ncbstAllem, was darin war, in Trümmerauseinanderzusprengen, und ich unter denselben meinen Tod undmein Grab finden sollte. Dies heilte mich gänzlich von meinemGlauben an Alchymie, und gern wäre ich zu meinem Hammerund Ambos zurückgekehrt; doch wer würde dem Tcufclsbotenein Pferd zum Beschlagen gebracht haben? Inzwischen hatteich die Zuneigung meines ehrlichen Flibbertigibbct gewonnen, alser mit seinem Lehrer, dem weisen Erasmus Holiday, zu Farring-don war, indem ich ihn einige Geheimnisse lehrte, woran Kna-ben seines Alters Gefallen finden. Nach langer Berathungkamen wir darin überein, da ich auf gewöhnliche Weise keineArbeit erhalten konnte, daß ich versuchen solle, ob ich unterdiesen unwissenden Bauern viclleichtBcschäftigung finden könnte.