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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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halten wußte. Wie kommt cs, daß ich Dich jetzt hier als einen ar-beitsamen Handwerksmann wicderfinde, der sein Gewerbe in einerso elenden Behausung und auf so gehcimnißvolle Weise treibt?"

Meine Geschichte ist nicht lang," sagte der Handwerker;doch wäre es besser, wenn Jbr Ench während derZcit niedersctz-tet- Mit diesen Worten rückte er einen drcifnßigen Stuhl znmFeuer, nahm selber einen andern, während Dickie Sludge, oderFlibbertigibbct, wie er den Knaben nannte, einen Schemel zuden Füßen des Schmieds hinrückte und ihn mit Zügen in's Ge-sicht blickte, die, von der Glut der Esse erleuchtet, vor Neugierdekrampfhaft verzogen zu sein schienen.Auch Du," sagte derSchmied zu ihm,sollst, wie Du cs wohl von mir verdienst, diekurze Geschichte meines Lebens hören, und in Wahrheit, es istebenso gut, sie Dir zu erzählen, als sie Dich aufspüren zu lassen,denn die Natur hat noch nie einen schärferen Witz in ein un-förmlicheres Bchältniß verschlossen, als das Deinige ist. Nun,mein Herr, wenn meine dürftige Geschichte Euch Vergnügenmachen kann, so steht sie zu Eurem Befehl. Aber wollt Ihrnicht ein Gläschen gebrannten Wassers kosten? Ich kann Euchversichern, daß ich selbst in dieser ärmlichen Klause einigen Vor-rath davon habe."

Redet nicht davon," sagte Trcssilian,sondern beginnt mitEurer Geschichte, denn meine Zeit ist mir kurz zugemcssen."

Ihr sollt keine Ursache haben, die Zögerung zu bereuen,"sagte der Schmied;denn Euer Pferd soll in der Zwischen-zeit besser gefüttert werden, als es diesen Morgen geschehe»ist, und um so besser zur Reise geeignet sein."

Mit diesen Worten verließ der Schmied das Gewölbe undkehrte nach Verlauf weniger Minuten zurück. Hier machenauch wir eine Pause, und beginnen mit seiner Erzählung einneues Kapitel.