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Herzogs von Jork angenommen. Mein Großvater ging zuSimnels Fahnen und mnrde tapfer fechtend in der Schlachtbei Stokc gefangen genommen, wo die meisten Anführer jenesunglücklichen Heeres in ihren Harnischen erschlagen wurden.Der gute Ritter, dem er sich ergab, Sir Roger Robsart, be-schützte ihn vor der unmittelbaren Rache des Königs und ent-ließ ihn ohne Lösegeld. Er war aber nicht im Stande, an-dere Strafen seiner Unbesonnenheit von ihm abzuwenden,namentlich die hohen Geldbußen, wodurch Heinrich seine Feindezu schwächen suchte, und die ihn in Armnth stürzten; der guteRitter that, was er konnte, die Leiden meines Großvaters zumildern; und die Freundschaft ward so innig, daß mein Vaterals der vertrauteste Freund des jetzt lebenden Sir Hugh Rvb-sart, des einzigen Sohnes von Sir Roger, des Erben seinerRechtschaffenheit, Großmntb und Gastfreiheit, wenn auch nichtseiner kriegerischen Talente, auferzogcn wurde."
„Ich habe oft von dem guten Sir Hugh Nobsart redenhören," fiel der Gastwirth ein. „Sein Jäger und getreuerDiener, Will Badger, hat in diesem Hause wohl hundertmalvon ihm geredet. — Er ist ein munterer Ritter, der die Gast-freiheit geliebt und offene Tafel gehalten, mehr als es heu-tiges Tages Sitte ist, wo man die Wämser so stark mit Goldbesetzt, daß man ein Dutzend rüstiger Burschen ein Jahr langmit Rindfleisch und Bier füttern und sie einen Abend in derWoche in'S Bicrhaus schicken könnte, um dem Gastwirth auchetwa^ zu gönnen."
„Wenn Ihr Will Badger kennt, Herr Wirth," sagte Tressk-lian, „so wißt Ihr genug von Sir Hugh Robsart; ich habedaher nur noch hinzuzusetzen, daß seine Gastfreiheit sein Ver-mögen etwas schmälerte, was von geringerer Bedeutung ist,da er nur eine Tochter hat, die es einst von ihm erbt. Hier