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„Ja, den meine ich, Herr Wirth."
„Dann seid um Gottes willen auf Eurer Hut, würdigerHerr Tresstlian," entgegnete der ehrliche Gosling- „DieserVarncy ist der Beschützer und Patron des Anton Fester, dervon ihm und durch seine Vermittelung das Schloß und denPark in Pacht bekommen hat. Barne» erhielt einen großenTheil der Ländereien der Abtei Abingdon, unter andern CumnorPlace, von seinem Gebieter, dem Grafen von Leicester. Mansagt, er vermöge Alles über ihn, obgleich ich den Grafen füreinen zu ehrenhaften Cavalier halte, als daß er ihn auf dieArt gebrauchen sollte, wie die Leute von ihm sagen. — Unddann vermag der Graf Alles (daö heißt Alles, was recht undschicklich ist) bei der Königin — Gott segne sie! — So sehtIhr also, wen Ihr Euch zum Feinde gemacht habt."
„Nun, es ist geschehen, und ich kann der Sache nicht ab-helfen ," antwortete Tresstlian.
„Ei, zum Henker! da muß auf irgend eine Art geholfenwerden," sagte der Wirth. „Richard Varney wird theils we-gen seines Einflusses bei dem Grafen, theils wegen vieleralten und drückenden Ansprüche des ehemaligen Abts von denhiesigen Einwohnern so gefürchtet, daß sie es kaum wagen,seinen Namen zu nennen, viel weniger noch ihm in den Wegzu treten, wie Ihr aus der gestrigen Unterhaltung möget ge-schloffen haben. Die Leute reden über Tony Fostcr wie esihnen einfällt, doch kein Wort über Richard Varney, obgleichsie Alle glauben, daß er in das Geheimniß rückstchtlich deshübschen Mädchens dort eingewciht sei. Vielleicht aber wißtIhr mehr von der Dame als ich; denn die Weiber, wenn fleauch keine Schwerter tragen, geben doch oft Veranlassung,daß manche Kljnge ihre rindslederne Scheide mit einer Scheidevon Fleisch und Blut vertauscht."
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