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»Das Alles ist durchaus nach meinem Sinne," sagte Mi-chael Lambourne; „es bleibt nur noch übrig, mir den Namenmeines Herrn zu nennen."
„Mein Name ist Richard Varney," versetzte sein Gefährte.
„Ich meine den Namen des edlen Lords, zu dessen Dienst-mann Ihr mich erheben wollt," entgegnete Lambourne.
„Wie, Du Schurke, bist Du zu gut, mich Deinen Herrnzu nennen?" fragte Varney hastig; „Du darfst keck gegenAndere, gegen mich aber nicht unverschämt sein."
„Ich bitte Ew. Gnaden um Verzeihung," sagte Lambourne.„Ihr scheint mit Anton Foster auf vertrautem Fuße zu stehen— nun ist dies auch bei mir der Fall —"
„Du bist ein schlauer Bursche, wie ich sehe," versetzte Var-ney. „Versteh' mich wohl — ich will Dich allerdings in dieDienste eines Edelmanns bringen; doch wirst Du besonders inmeiner Nähe zu thun haben und mußt auf meine Befehle hören.Ich bin sein Stallmeister — bald sollst Du seinen Namen er-fahren — es ist Einer, vor dem der Geheimerath erbebt, undder den Staat nach Willkür lenkt."
„Beim Sonnenlicht! ein vortrefflicher Zaubcrspruch," sagteLambourne, „um verborgene Schätze damit zu erheben."
„Mit Vorsicht «»gewendet, mag er wohl dazu dienenkönnen," versetzte Varney; „aber wohl gemerkt — auf eigeneHand gebraucht, beschwört er Dir einen Teufel, der Dich inStücke zerreißt."
„Genug gesagt," versetzte Lambourne. „ich werde meineSchranken nicht überschreiten."
Darauf setzten die Reisenden ihren Ritt wieder in demfrüheren raschen Trabe fort, der ihr Gespräch unterbrochen hatte,und gelangten bald in den königlichen Park von Woodstock.Dieses alterthümliche Krongut vvn England war damals in ganz
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