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Dir ein besseres Andenken für Deine treuen Dienste zurückzu-lassen; sich hier, eine Börse mit so gutem Golde gefüllt, alsnur je zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger eines Geiz-halses klimperte. Ja, zähle sie nur, Alter," sagte er, alsFester das Geld mit einem grinsenden Lächeln hinnahm,„und lege das schöne Andenken dazu, welches er gestern AbendDeiner Jeanneite gab."
„Wie? was?" fragte Anton Fester hastig; „gab er mei-ner Jeannette Geld?"
„Ja, Alter, warum sollte er nicht? Verdienen ihre Dienstebei der schönen Lady keine Belohnung?"
„Sie soll keine haben!" sagte Fester; „sie soll sic zurück-geben. Er vergafft sich eben so heftig als vorübergehend inein schönes Gesicht. — Seine Neigungen sind so wandelbarwie der Mond."
„Wie, Fester, bist Du verrückt? Du wirst Dir doch nichtschmeicheln, daß Mylord ein Auge auf Jeannetten werfenkönnte? — Wer in s Teufels Namen wird wohl auf dieDrossel'hören, wenn die Nachtigall singt?"
„Drossel oder Nachtigall, das ist Alles eins für den Vogel-steller; Ihr, Varncy, versteht Euch auf die Wachtelpfeife someisterhaft, daß Ihr ihm Vögel aller Art in die Neye lockt.Ich strebe für Jeannette nicht nach solcher teuflischen Erhebung,wie Ihr schon manchem armen Mädchen verschafft habt. Ja,lache nur! — Ein Glied meiner Familie wenigstens will ichvor den Teufelskrallen bewahren, darauf könnt Ihr Euch ver-lassen. — Sie soll das Geld zurückgebcn!"
„Ja, oder Dir in Verwahrung geben, Tony, was eben-soviel heißen wird," setzte Varncy hinzu. „Acer ich habe Dirnoch was Wichtigeres zu sagen. Unser Lord kehrt in einerfür uns ungünstigen Stimmung nach Hofe zurück."