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wegen Unrecht that, Mylord, so liegt mir um so mehr daran,— daß Ihr ihm Gerechtigkeit widerfahren laßt. — Ihr seidbeleidigt, daß ich von ihm rede, was würdet Ihr sagen, wennich ihn wirklich gesehen hätte."
„Hättet Ihr das," erwiderte der Graf, „so thätet Ihrwohl, Eure Unterredung mit ihm so geheim zu halten, alsob Ihr im Beichtstuhl gesprochen hättet. Ich suche keinesMenschen Verderben, aber wer sich in meine Privatverhält-niffe cindrängt, der mag sich wohl für die Zukunft in Achtnehmen. Der Bär dnldet nicht, daß man seinen furchtbarenPfad durchkreuzt."
„Furchtbar in der That!" sprach die Gräfin plötzlich er-blassend.
„Ihr seid unwohl, meine Theure," sprach der Graf, siemit dem Arme umfassend; legt Euch wieder zur Ruhe, cs istfür Euch noch zu früh am Tage, das Lager zu verlassen; sprecht,habt Ihr noch sonst etwas von mir zu erbitten, wodurch nichtmeine Ehre, mein Vermögen und mein Leben gefährdet wird?"
„Nichts, mein Herr und Gemahl," erwiderte die Gräfinmit schwacher Stimme; „ich hatte Euch noch etwas zu sagen,doch Euer Zorn hat es aus meinem Gedächtnisse verwischt."
„Spare es auf unser nächstes Wiedersehen, meine Liebe!"sprach der Graf, sie nochmals mit Zärtlichkeit uyiarmend;„und verschone mich mit Bitten, die ich nicht gewähren kann,noch darf; sonst müßte Dein Wunsch außer der Macht Eng-lands und all' seiner Besitzungen liegen, wenn er nicht buch-stäblich erfüllt werden sollte."
Mit diesen Worten nahm er zum letzten Mal Abschied.Am Fuße der Treppe empfing er aus Varney's Händen einenweiten Livreemantel, nebst einem Hut mit breitem Rande. Erhüllte sich ein, und bedeckte mit letzterem das Gesicht, und