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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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Alles, Emma, Alles, was Du verlangen magst, soll Dirgewährt werden," antwortete der Graf,nur das nicht, wasuns Beiden den Untergang brächte."

Nein," sprach die Gräfin,nicht den Wunsch mache ichgeltend, der mich zum Gegenstände des allgemeinen Neidesmachte öffentlich als die Gattin meines tapfer» und edle»Lords, deS ersten und beliebtesten Edelmanncs in Englandanerkannt zu werden! Laßt mich nur dies Gehcimniß mitmeinem theuren Vater thcilen! Laßt mich nur seinen Jam-mer über mich Unwürdige enden. Die Leute sagen, er seikrank, der gute, liebevolle Greis sei krank."

Wer sagt das?" fragte der Graf hastig.Erfuhr ernicht durch Varncy Alles, was wir ihm für jetzt über DeinWohlsein mittheilen können? Und hat er Dir nicht gesagt,daß der gute alte Ritter gerade gesund und guten Muthesseiner Lieblingsbeschäftigung, der Jagd oblag? Wer hat esgewagt, Dir andere Gedanken in den Kopf zu setzen?"

Niemand, Mylord, Niemand," sagte die Gräfin etwasbeunruhigt über den Ton, in welchem die Frage gethan ward;aber dennoch, Mylord, möchte ich mich gern mit eigenenAugen überzeugen, daß sich mein Vater wohl befindet."

Beruhige Dich, Emma, Du darfst für jetzt noch keineGemeinschaft mit Deinem Vater oder Deinem Haufe haben.Abgesehen davon, daß cs eine Hauptregel in der Politik ist,so Wenigen als möglich ein Gehcimniß anzuvertrauen, wäreschon der Grund zur Verheimlichung hinreichend, daß jenerMann aus Cornwall, Trcvanion oder Tresfilian, oder wie ersonst heißen mag, häufig den alten Ritter besucht und sonothwendig Alles erfahren würde, was dort vorgeht."

Mylord," antwortete die Gräfin,glaubt das nicht-Mein Vater ist seit langer Zeit als ein rechtlicher, achtungs-