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heiililichiiiig und zum wechselseitigen Bestände auf meine Pliineeingehcn. — Doch ich muß hinunter in die Ställe. — Heute,Mylord, ordne ich Dein Gefolge an; die Zeit mag kommen,wo mein eigner Stallmeister das meinige beordert." Mitdiesen Worten verließ er das Gemach.
Indessen war der Graf wieder in das Schlafgemach ge-treten, entschlossen, der reizenden Gräfin ein eiliges Lebewohlzu sagen, indem er kaum wagte, sich in ein vertrauliches Ge-spräch mit ihr einzulasscn, um nicht neue Bitten von ihr zuvernehmen, welche abzuwehrcn ihm so schwer wurde. Die mitseinem Stallmeister soeben gehabte Unterredung hatte ihn be-stimmt nicht nachzngebcn. Er fand sie in einem weißscidencnmit Pelzwerk gefutterten Morgcnmantel, in Eile war sie mitden bloßen Füßchen in ihre Pantoffel geschlüpft. Ihr Locken-haar wogte unter dem Nachthäubchen hervor, und ohne andernSchmuck, als ihre eignen Reize, ward ihre Liebenswürdigkeitdurch den Kummer über die bevorstehende Trennung, der sichin ihren Zügen anssprach, mehr erhöht, als vermindert.
„Nun, Gott sei mit Dir, mein theures geliebtes Weib!"sprach der Graf, indem er sich mit Mühe ihren Umarmungenentwand, um sic auf's Neue wieder in seine Arme zu schließen,ihr nochmals Lebewohl zu sagen, sie noch einmal zu küssenund an seine Brust zu drücken.
„Die Sonne ist am Rande des blauen Horizontes aufge-gangcn, ich darf nicht länger weilen. Schon sollte ich zehnMeilen hinter mir haben."
Mit diesen Worten war er endlich bemüht, die Abschieds-scene abzubrcchcn.
„Ihr wollt mir also meine Bitte nicht gewähren," sprachdie Gräfin. „Böser Ritter! that je eine Dame baarfuß in denPantoffeln eine Bitte, welche ihr Ritter verweigern konnte?"
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