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8 (1851) Kenilworth
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mit uns zu speisen, Mylord," sprach die Gräfin, als sich Jean-nette entfernte, um des Grafen Befehle auszurichten,Ihrseid doch damit zufrieden?"

Was Du thust, meine fuße Emma, wird mir immer an-genehm sein," erwiderte ihr Gemahl;und um so lieber istcs mir, daß Du ihnen diese Ehre erzeigtest, denn Varney istmir mit Leib und Leben zngethan, und der Vertraute meinergeheimen Berathungen! und für den Augenblick bin ich ge-nöthigt, auch in Anton Fester großes Vertrauen zu sehen."

Ich habe noch eine Bitte au Dich, und muß Dir etwasinsgeheim eröffnen, mein theurer Lord," sprach die Gräfinmit schwankender Stimme.

Laß es bis morgen, meine Liebe!" erwiderte der Graf,dort öffnet man schon die Flügelthüren des Speisesaalcs,und da ich weit und schnell geritten bin, so wird mir einTrunk Wein nicht übel munden." Mit diesen Worten führteer seine liebenswürdige Gattin in das nächste Gemach, woVarney und Foster sie mit tiefen Verbeugungen empfingen,der Erstere nach der Sitte des Hofes, der Letztere nach derSitte der puritanischen Congregation. Der Graf erwiderteihre Begrüßung mit der nachlässigen Höflichkeit eines ansolche Ehrfurchtsbezeugungen gewöhnten Mannes, die Gräfindagegen mit einer pünktlichen Sorgfalt, welche zeigte, daßihr ein solcher Empfang noch neu war.

Das Mahl, zu welchem sich die Gesellschaft nicderließ,entsprach der Pracht des Zimmers, in dem es aufgetragcnwar, allein keine Dienerschaft wartete dabei auf. Jeannetteallein war zugegen, um diesen Dienst zu versehen- In derThat war die Tafel auch mit Allem, was man verlangenkönnte, so überreichlich versorgt, daß wenig oder gar keineBedienung nöthig war- Der Graf nahm mit seiner Gcmah-