Druckschrift 
8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
107
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IV7

Er erinnert mich zuweilen an die Nothwendigkcit dieserVerborgenheit," antwortete die Gräfin mit einem Seufzer;aber dies heißt mich an Eure Wünsche erinnern, und so binich mehr verpflichtet, ihm zu danken, als böse zu sein."

Ich habe Dir gesagt, welche harte Nothwendigkcit aufuns lastet," erwiderte der Graf.Fester ist, ^vie ich bemerke,von etwas mürrischer Gcmüthsart, aber Varney bürgt mirfür seine Treue und Dienstergebenheit. Wenn Du Dich aberüber die Art, wie er sich seiner Pflicht entledigt, zu beklagenhast, so soll er es hart entgelten."

Ich habe über nichts zu klagen," antwortete die Lady,wenn er nur sein Geschäft mit Treue gegen Euch versieht;und seine Tochter Jeannette ist mir die liebste und beste Ge-fährtin meiner Einsamkeit selbst der kleine Anstrich vonFrömmelei steht ihr gut."

Ist sie es," rief der Graf,die zu Deinem Vergnügenbeiträgt, so darf sie nicht unbelohnt bleiben. Komm hie-her, Jüngferchen!"

Jeannette!" rief die Gräfin,komm hicher!"

Jcanncite, die sich, wie schon erwähnt, bescheiden in ei-nige Entfernung zurückgezogen hatte, um das vertraute Ge-spräch des Lords und der Lady nicht zu stören, trat nun vor;und als sie ihre ehrerbietige Verbeugung machte, konnte derGraf sich eines Lächelns nicht enthalten über den Contrast,den die höchste Einfachheit ihrer Kleidung, und die strengeEhrbarkeit ihrer Blicke mit ihrem sehr hübschen Gesichte undihren schwarzen Augen bildeten, in denen trotz dem Strebenihrer Gebieterin, ernst zu scheinen, ein Lächeln sichtbar war.

Ich bin Dir verbunden, schönes Kind," sagte der Graf,für die treuen Dienste, die Du dieser Dame hier geleistethast." Indem er dies sagte, nahm er einen Ring von Werth