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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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dem Sir Rodert selbst einen Entlassungsschein für Brownunterzeichnet hatte, nahmen die Gäste Abschied.

Jeder drückte sich in eine besondere Ecke des Postwagensund sagte eine Zeit lang nichts. Der Oberst brach zuerst dasSchweigen:So wollen Sie also diesen armen jungen Bur-schen bei erster Gelegenheit aufgeben?"

Wer, ich?" erwiederte der Rechtsgelehrte:ich will keinHaar auf seinem Haupte aufgcben und sollte ich deßhalb zuden äußersten Mitteln schreiten aber was wäre dabei her-ausgekommen, wenn wir über Rechtssachen mit diesem altenEsel streiten wollten? Viel besser, wenn er nun seinem Ge-währsmann, Glosfin, berichtet, wir hätten uns gleichgiltigoder lau in der Sache bewiesen. Ueberdieß wünschte ich aucheinen Blick über des Feindes Stellung zu gewinnen."

Wirklich!" rief der Oberst. «Also gibt es in Rechten sogut Kriegslisten, wie im Felde. Nun, und was halten Sievon ihrer Schlachtordnung?"

Sie ist sinnreich," sagte Mr. Pleydell,aber ich glaubedesperat sie sind allzu listig; das ist ein gewöhnlicher Feh-ler in solchen Fällen."

Während dieses Gesprächs rollte der Wagen rasch nachWoodbourne hin, ohne daß dabei etwas BemerkenswertheSvorgefallen wäre, außer daß sie dem jungen Hazlewood be-gegneten, dem der Oberst die überraschende Geschichte vonBcrtram's Wiedererscheinen mittheilte, die er mit großemVergnügen anhörte. Er ritt ihnen darauf voraus, um MißBertram zu einem so glücklichen und unerwarteten Ereignissezu gratuliren.

Wir kehren zu der Gesellschaft in Woodburne zurück. Nachdem Weggange Mannering's bezog sich die Unterhaltunghauptsächlich auf die Schicksale der Familie Ellangowan, ihre