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ster kam, und sich mit dir während deines Aufenthalts in Mervyn--all unterhielt? Julie — ich befehle — ich bitte dich, aufrich-tig zu sein."
Miß Mannering erhob ihr Haupt. „Ich war, Vater —ich glaube — ich bin cs noch — sehr thöricht; es ist vielleichtsehr hart für mich, daß ich diesem Herrn, der, obwohl nichtganz die Ursache, doch der Mitschuldige meiner Thorheit war,in deiner Gegenwart begegnen muß." — Hier hielt sie wieder inne-
„Also seh' ich," sagte Mannering, „daß er der Urheber derSerenade in Mervpn-Hall war?"
In der Art dieser Frage lag etwas, was Julien wiederetwas mehr Muth einflößte — „Er war es allerdings, Vater;und that ich auch sehr Unrecht, wie ich oft dachte, so Hab' ichdoch eine Entschuldigung."
„Und wie lautet die?" antwortete der Oberst schnell undetwas streng.
„Ich wage nicht, sie zu nennen, Vater — aber" — Sieöffnete ein Kästchen und legte ihm einige Briefe in die Hand
— „ich Ml! dir dies geben, damit du siehst, durch wen diesesEinverständniß sich entspann, und wer dazu aufmunterte."
Mannering trat mit den Papieren an's Fenster — seinStolz verbot ihm, sich weiter zurückzuziehen — er überblickteeinige Stellen der Briefe mit unstetem Auge und bewegtemGemüth — seine Charakterstärke kam ihm indeß bei Zeitenzu Hilfe: die Philosophie der Stoiker, die, aus Stolz erwach-sen, doch häufig Früchte der Tugend trägt. Er wandte sichwieder an seine Tochter, mit so fester Miene, als ihm seineGefühle anzunehmen gestatteten-
„So weit ich nach einem flüchtigen Blick in diese Briefeurtheilen kann, Julie, enthalten sie eine große Entschuldigung
— du hast wenigstens einem von deinen Eltern gehorcht. Laß