Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
119
Einzelbild herunterladen
 

später rief Mr. Pleydell:hier ist wahrhaftig unser Liddes-daler Freund, nebst einem jungen Menschen von gleichem Ka-liber" Dinmont hörte kaum diese Stimme, als er jenenauch alsbald mit Staunen und Freude erkannte.O, wennIhr es seid, Sir, dann werden wir's so gut haben, als esnur immer möglich ist."

Während aber der Pächter stehn blieb, um seine Verbeu-gung zu machen, trat Bertram, geblendet von dem plötzlichenLichtschimmer und durch die Umstände seiner Lage verwirrt,fast bewußtlos durch die offene Thür des Gesellschaftszimmersund vor das Gesicht des Obersten, welcher im Begriff war,herauszutretcn. Das starke Licht des Zimmers ließ keinenZweifel über seine Person übrig; und er selber war eben sobetroffen über den Anblick derjenigen, denen er sich so uner-wartet vorstellte, als sie cs über seine unverhoffte Erschei-nung waren. Man muß sich erinnern, daß jede der anwesen-den Personen ihre besondern Gründe hatte, mit Schrecken aufdas zu sehen, was sie beim ersten Anblicke für eine gespensti-sche Erscheinung halten mußte. Mannering sah den Mannvor sich, den er in Indien getödtet zu haben glaubte; Julieerblickte ihren Geliebten in einer eigenthümlichcn und gefähr-lichen Lage; und Lucy Bertram erkannte sogleich den Men-schen, der nach dem jungen Hazlewood geschossen hatte. Ber-tram, der das starre und regungslose Staunen des Oberstenfür Mißfallen über sein Eindringen auslegte, beeilte sich, zuerklären, daß es unfreiwillig geschehen sei, weil er, ohne zuwissen wohin man ihn brächte, hierher geführt worden sei.

Mr. Brown, glaub' ich!" sagte Oberst Mannering.

Ja, Sir," erwiederte der junge Mann bescheiden,dernämliche, den Sie in Indien kannten; und der zu hoffen wagt,daß das, was Sie damals in Indien von ihm wußten, nicht