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7 (1851) Guy Mannering
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in Indien diente, und der auch zu sehr Mann von Ehre ist,als daß er meinem Charakter als Soldat und Gentleman seinZeugniß verweigern könnte."

Und wer ist dieser mannhafte Zeuge, bitte, Sir?" sagteSir Robert, ein Wachtmeister auf halbem Sold oder einFeldwebel, vermuthlich?"

Oberst Guy Manncring, früher beim --Regiment,

in welchem ich, wie ich sagte, Capitain bin."

Oberst Guy Mannering! dachte Glosfin, wer Teufelkonnte das errathcn?

Oberst Guy Mannering!" wiederholte der Baronet, be-trächtlich in seiner Meinung erschüttert.Mein guter Sir,"(leise zu Glossin)der junge Mann mit dem schrecklich ge-meinen Namen und so sehr bescheidenen Betragen, hat trotz-dem etwas von dem Tone, den Manieren und dem Gefühleines Gentleman, zum wenigsten Eines, der in guter Gesell-schaft gelebt hat man vergibt in Indien die Stellen leicht-hin, sorglos und unakkurat ich dächte, wir ließen die Sa-chen lieber ruhn, dis Oberst Mannering zurückkommt; er ist,glaub' ich, jetzt in Edinburg."

Sie haben in jeder Hinsicht das beste Urtheil, Sir Ro-bert," antwortete Glosstn,in jeder möglichen Hinsicht. Ichwünschte Ihnen nur bcmerklich zu machen, daß wir schwerlichberechtigt sind, diesen Mann auf eine Versicherung hin zuentlassen, die er nicht beweisen kann, und daß wir uns schwe-rer Verantwortlichkeit aussetzcn, wenn wir ihn in Privatge-wahrsam behalten, ohne ihn dem öffentlichen Gefängniß zuübergeben. Jndeß wissen Sie unstreitig am besten zu urthei-len, Sir Robert; und ich wollte nur meinerseits bemer-ken, daß mir noch kürzlich strenger Tadel ward, als ich einePerson an einem Orte bewahrte, der mir völlig sicher schien