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Gesichtsfarbe, die seltsam mit einer schwarzen völlig ungepuder-ten Perücke contrastirte; eine enge Brust und gebeugte Haltung;Hände, welche, gleich Stützen an beiden Seiten der Kanzel auf-gelegt, eher zur Aufrechthaltung der Person nöthig schienen,als um die Gestikulation des Predigers zu vervollständigen, —dies und mehrcres Andere war es, was dem Fremden an ihmzuerst ausfiel. „Der Prediger scheint nicht vortheilhaft ausge-stattet," flüsterte Mannering seinem neuen Freunde zu.
„Keine Besorgniß, er ist der Sohn eines trefflichen schotti-schen Rechtsgelehrten — er wird seiner Herkunft Ehre machen,ich stehe für ihn."
Der Rechtsgelehrte prophezeite richtig. Man hörte einenVortrag, reich an neuen, treffenden und unterhaltenden Ansichtenüber biblische Geschichte — eine Predigt, worin der Calvinismusder schottischen Kirche wohl erläutert und unterstützt ward; dieBasis jedoch machte ein gesundes System praktischer Moral aus,wodurch der Sünder weder unter der Hülle spekulativen Glau-bens oder gemeiner Meinungen Schutz finden, noch den Fluthendes Unglaubens und des Abfalles überlassen werden sollte. Etwasveraltet war der Kunstgriff der Argumente und Metaphern, aberer diente nur dazu, dem Style der Beredsamkeit Klarheit zugeben. Die Predigt ward nicht gelesen — ein Streifchen Papier,enthaltend die Hauptpunkte des Ganzen, ward gelegentlich zurHand genommen, und der Vortrag, welcher anfangs unvollkom-men und ängstlich erschien, ward, als der Prediger in der Folgemehr in's Feuer kam, lebhaft und bestimmt. Obwohl nun die Ab-handlung nicht als eine fehlerlose Probe von Kanzelberedsamkeitgelten konnte, so hatte Mannering gleichwohl noch nie so vielgelehrten metaphysischen Scharfsinn und so viel Energie der Ar-gumente im Dienste des Christenthums anwenden hören.
„So," sagte er, als er aus der Kirche ging, „müssen die