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gewiß bedeutend sinken mußte, wenn die freiwilligen Bemü-hungen Glossin's glücklicher als seine eigenen waren.
Von solchen Beweggründen angetrieben und mit den nö-thigen Hilfsmitteln wohl vertraut, setzte Glossin Alles in Be-wegung, um einige von der Bande, welche Woodbourne an-gegriffen hatten, und vorzüglich denjenigen, der Hazlewoodverwundet hatte, zu entdecken und zu ergreifen. Er verhießhohe Belohnungen, gab verschiedene Anschläge an die Handund benutzte seinen Einfluß auf alte Bekannte, die den verbo-tenen Handel begünstigten, indem er ihnen vorstellte, daß esbesser für sie sei, einige unbedeutende Menschen aufzuopfern,als den gehässigen Vorwurf einer Theilnahme an einer so empö-renden That auf sich zu laden. Alle seine Bemühungen waren an-fangs fruchtlos. Das gemeine Volk begünstigte oder fürchtetedie Schleichhändler zu sehr, als daß cs Zeugniß gegen dieselbenhätte oblegen mögen. Endlich erhielt der geschäftigte Beamtedie Nachricht, daß ein Mann, der demjenigen, von welchemHazlewood angefallen worden, nach der Beschreibung ganz ähn-lich gewesen sei, am vorhergehenden Abend im Gasthofe zuKippletringan gewohnt habe. Dorthin ging Mr. Glossin sogleich,um unsre alte Bekannte, MrS. Mac-Candlish, zu befragen.
Der Leser wird sich erinnern, daß Mr. Glossin, nach derRedensart dieser guten Frau, nicht hoch bei ihr angeschriebenstand. Sie folgte ihm daher auf seinen Ruf langsam und wider-strebend nach der Stube und begrüßte ihn hier beim Eintritte sokalt als möglich. Darauf entspann sich folgendes Zwiegespräch:
„Ein schöner frischer Morgen, Mrs. Mac-Candlish."
„Ja, Sir; der Morgen ist gut genug," antwortete dieWirthin trocken.
„MrS. Mac-Candlish, ich möchte gern wissen, ob die Rich-ter noch wie gewöhnlich nach der Dienstagsitzung hier speisen?"