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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
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Auge zu schöpfen schien, machte seinen Adjutanten und ent-faltete die größte Gewandtheit, indem er bald hier bald dortwar, um die Anordnungen des Befehlshabers zur Ausführungzu bringen. Unsre Macht mochte, mit Einschluß der Fremden,etwa zwölf Mann stark sein.

Endlich wurde das Schweigen dieser fürchterlichen Periodeder Ewartung durch ein Geräusch unterbrochen, welches ausder Ferne dem Rauschen eines Stromes glich > als es jedochnäher kam, unterschieden wir das Getrappel einer Anzahl sehrschnell hcranspringendcr Pferde- Ich hatte mir ein Loch zumDurchschauen gemacht, von wo ich den nahenden Feind beob-achten konnte- Der Lärm wuchs und kam näher, und endlichsprengten dreißig oder noch mehr Reiter auf einmal auf denPlatz vor dem Hause. Noch nie sah ich so schreckliche Räu-bergestchter! Trotz der strengen Kälte waren die meisten halbnackt; sie hatten seidene Tücher um den Kopf gewunden undwaren mit Stutzbüchsen, Pistolen und kurzen Säbeln bewaff-net- Nie in meinem Leben war ich, eines Kriegers Tochterund seit meiner Kindheit an den Anblick des Krieges gewöhnt,so erschrocken, als bei dem Anblick dieser fürchterlichen Men-schen. Ihre Pferde dampften von dem schnellen Ritte. Einwüthendes Geschrei erhob sich, als sie sahen, daß ihnen ihreBeute entrissen war- Eine kurze Stille folgte darauf, undals sie die Vorbereitungen zu ihrem Empfange bemerkten,schienen sie Rath zu halten. Endlich kam einer, der das Ge-sicht mit Pulver geschwärzt hatte, näher, steckte ein weißesTuch auf seine Büchse, und verlangte mit dem Oberst Man-ncring zu sprechen. Mein Vater öffnete, zu meinem größtenSchrecken, ein Fenster, in dessen Nähe er stand, und erkundigtesich nach ihrem Begehren.Wir begehren unsre Güter, dieuns jene Schurken geraubt haben," sagte der Kerl;und