Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
78
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zeugen. Man meinte:Das kommt gar nicht in Betracht,was die von Greenside, oder Burnville, oder Vicwforth thunmöchten, die wären ja Fremdlinge in dieser Gegend; aber El-langowan! ein Mann, der seit den grauen Mönchszeiten undlange vorher hier einheimisch gewesen wenn der die Ar-muth auf solche Weise drucken will! Sie hießen seinen Groß-vater den gottlosen Laird: aber wenn er auch schlimm genugwar, und mit seiner lustigen Gesellschaft mehr als zuviel trank,so hätte er sich doch niemals benommen! Nein, nein, damalssah man weit und breit die Esse auf dem alten Schlosse wieeinen Schmelzofen rauchen, und da sättigte sich an den Ueber-bleibseln auf dem Hofe und am Thor so viel armes Volk, alsEdle in der Halle waren. Und die Dame, sie kam in jederChristnacht und gab jedem armen Menschen zwölf Silberpfen-nige zu Ehren der zwölf Apostel. Sie nennen das jetzt lieberPapisterei, aber ich dächte, das vornehme Volk könnte sich anden Papisten ein Beispiel nehmen. Sie wissen aber den ar-men Leuten auf andere Art zu helfen, am Sonntag werfensie ein Sechspencestück in den Klingelbeutel und die sechsTage der Woche schinden und plagen sie das arme Volk auferbärmliche Weise."

So sprachen sich die Politiker beim Zweipfennigkrug in je-dem Bierhause drei Meilen in der Runde um Ellangowanaus, denn so groß war ungefähr der Durchmesser des Krei-ses, in welchem unser Freund Gottfried Bertram Eüq. F- R.sein Licht leuchten lassen konnte. Noch mehr Stoff ward denbösen Zungen dadurch gegeben, daß eine Zigeunercolonie ver-bannt wurde, wovon unsere Leser bereits ein Mitglied kennengelernt haben, und die seit langen Jahren auf dem Gebietevon Ellangowan ihren Hauptsitz gehabt hatte.