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Anmerkung zum fünfunddreißigsten Kapitel.
Die Acußerung der Königin im letzten Gespräch zu Loch-leven — unmittelbar vor der Flucht — stimmt zu den Berich-ten des englischen Gesandten Randolph an Cecil. Ueber ihrVerhalten bei dem gefährliche» Zug nach Aberdeenshire drückter sich folgendermaßen aus:
„Ich versichere Ew. Gestrengen, daß ich bei all diesemDurcheinander die Königin so heiter, wie nur je, und nie nie-dergeschlagen gesehen habe. Nie hätte ich ihr den Muth zuge-traut, den ich hier bei ihr gefunden habe. Als die großen Her-ren und Andere zu Jnverneß des Morgens von der Wache ka-men, bedauerte sie nur, daß sie kein Mann wäre, um zu erfah-ren, wie es thue, die ganze Nacht im Freien zu liegen oderauf der Heerstraße cinherzuziehen mit Jacke, glasgower Schild,Sturmhaube und Schwert." — Randolph an Cecil, 18. Sept-1562.
Der Schreiber des Obigen scheint dieselbe Ansicht, wie sicim Text Katharine Septo» ausspricht, von dem Eindruck ge-habt zu haben, welchen die Anwesenheit der Königin auf ihrebewaffneten Unterthanen Hervorbringen müßte.
„Da dachten wir: heute oder nie müssen wir fechten.Ew. Gestrengen kann leicht denken, welche Streiche da geführtworden wären, wo Jedermann hätte kämpfen müssen vor denAugen einer so herrlichen Königin und so vieler schönen Frauen,welche die Feinde uns aus den Händen reißen wollten, und diewir uns nicht nehmen lassen durfte», wollten wir unsere Ehreretten." — Brief vom 24. Sept. 1562.
Bekanntlich ist die Flucht der Königin Maria aus Lochle-ven durch Georg Douglas, jüngsten Bruder des Burgherrn,Ritters Wilhelm Douglas, bewerkstelligt worden. Die einzel-