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ihnen sich besinnen, wie sie den Vorfall am besten benutzenkönnte bei dem Gekeife, welches immer zwischen ihnen imGange war. Katharine Seplon hielt ihr Tuch vor die Augenund weinte.
„Da seht Ihr, Madame, die blutigen Grundsätze und dieHandlungsweise der bethörten Papisten," hob endlich die Frauvon Lochleven an.
„Nein, Madame," versetzte die Königin, „sagt lieber:Ihr seht das Gericht Gottes über einen calvinistischen Ver-gifter."
„Dryfesdale gehörte weder zur Genfer noch zur schottischenKirche," beeilte sich Frau von Lochlcven zu bemerken.
„Jedenfalls war er ein Ketzer," versetzte Maria. „Esgibt nur einen wahren und untrüglichen Führer, die andernleiten alle irre."
„Madame, ich hoffe, Ihr werdet Euch leichter in EureZurückgezogenheit finden, wenn Ihr an dieser That abnehmt,von welcher Gemüthsart Diejenigen sind, welche Euch in Frei-heit wünschen. Blutdürstige Wütheriche und grausame Mör-der sind sie alle von den Stämmen Ranald und Tosach imNorden bis zu den Fernieherst und Buccleuch im Süden, denmörderischen Seytons im Osten und-"
„Ich glaube, Madame, Ihr vergcßt, daß ich eine Scytonbin," unterbrach sie Katharine, indem sie das Tuch von ihremGesichte zurückzog und die Gluth des Unwillens auf demselbensehen ließ.
„Wenn ich cs vergessen hätte, schöne Jungfer, so würdeEuer vorlautes Benehmen mich daran erinnert haben," ent-gegnete Frau von Lochlcven.
„Wenn mein Bruder den Schurken erschlagen hat, derseine Königin und seine Schwester vergiften wollte," sprach