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Sie zogen sich in ein inneres Zimmer zurück und hieltenRath zusammen. Nach einiger Zeit wurden sic von Keltieunterbrochen, welcher mit verlegener Miene cintrat und fragte,wie Junker Georg Douglas es mit dem Leichnam gehaltenwissen wolle. „Ew. Gestrengen weiß, baß ich mein Brod anlebenden Menschen und nicht an tobten Leichnamen verdiene.Der alte Meister Dryfesdale, der bei Lcibeslcben ein gar schlech-ter Kunde war, nimmt jetzt im Tode mein Gastzimmer einund kann weder Bier noch Brantwein bestellen."
„Bind' ihm einen Stein um den Hals," sprach Seyton,„und schaff' ihn, wenn die Sonne unter ist, an den Oresee,heb' ihn hinein und laß ihn allein den Weg auf den Grundfinden."
„Mit Verlaub, junger Herr, so soll es nicht gehaltenwerden," nahm Douglas das Wort. — „Keltie, du bist immerein treuer Gesell gegen mich gewesen, und daß du es gewesenbist, soll nicht dein Schaden sein. Schicke oder bringe die Leichenach d«r Kapelle zu Scotlands-Wall oder nach der Kirche vonBallingrie und erzähle eine beliebige Geschichte, daß er in einerBalgerei mit Gästen, die sich Nichts sagen ließen, umgekommensei. Auchtermuchty weiß es nicht anders, und die Zeiten sindnicht so friedlich, daß man solche Geschichten genau untersuchenkönnte."
„Nein, nein," sprach Seyton; „laß ihn die Wahrheitsagen, soweit sie unserm Plan Nichts schadet. Sag' nur, guterGesell, daß er es mit Heinrich Seyton zu thun gehabt. Ichmache mir den Teufel aus der Fehde."
„Eine Fehde mit den Douglas ist immerdar ein gefährli-ches Ding gewesen," bemerkte Georg mit dem Ausdrucke desMißfallens in seiner stets ernsten Miene.