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See heranschicßendcn Kahn, von dessen Seiten der Schaumwegspritzte. Auch er sah, wie am Hintertheile der ärztlicheKämmerer in seinem schwarzen Sammetmantel saß, und wieam Vordertheile seine Großmutter mit gefalteten Händen standund zuweilen nach der Burg deutete, so daß man schon vonWeitem an ihrer Haltung die Begierde bemerkte, den Landungs-platz zu erreichen. Als sic angekommcn waren, wurde die ver-meintliche Hexe in einem Zimmer zu ebner Erde zurückgehalten,der Arzt aber in das Gemach der Königin eingeführt, wo ermit aller Feierlichkeit eines Heilkünstlers von Fach eintrat.Katharine schlich von dem Bette der Königin weg zu Rolandund flüsterte ihm zu: „Nach dem abgeschabten Mantel unddem amtsmäßigcn Barte zu urtheilen, möchte es nicht viel Mühekosten, diesem Esel Zaum und Gebiß anzulegen. Aber deineGroßmutter, Roland, — der Eifer deiner Großmutter wirduns zu Grunde richten, wenn sie nicht einen Wink erhält, zurück-haltend zu sein."
Roland schlüpfte, ohne zu antworten, aus dem Schlafzimmerhinaus, ging durch das Wohnzimmer und bis in das Borzim-mer. Hier aber scholl ihm der Ruf: „Zurück! zurück!" vonzwei mir Stutzbüchsen bewaffneten Männern entgegen und be-lehrte ihn, daß die argwöhnische Borsicht der Burgfrau selbstin der Angst und Verwirrung ihres Herzens nicht so weit ein-geschläfert war, um die Aufstellung von Schildwachcn zu ver-säumen. Er mußte also zurück in das Wohnzimmer, wo erdie Burgfrau im Gespräch mit ihrem gelehrten Arzte fand.
„Macht ein Ende mit Eurem Gesalbader und Eurer feier-lichen Ziererei," redete sie den Mann der Wissenschaft an, „undlaßt mich augenblicklich wissen, ob diese Frau etwas Ungesundeszu sich genommen hat."
„Liebe, gute, gnädige Frau, geehrte Beschützerin, der ich zu