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als sich zu ärgern. „Wollte Gott," sagte er, „der alteSaucrropf begnügte sich immer mit solcher spaßhaften RacheOst sicht er aus, als könnte er uns einen schlimmeren Streichspielen." So beruhigt kehrte er auf seinen Rasensitz hintereiner gestutzten Steincichenhccke zurück, wickelte sich in seinenMantel, streckte sich auf seinem grünen Lager aus und hofftewieder in de» Schlaf zu verfallen, welchen die Burgglocke sounnützer Weise unterbrochen hatte.
Der Schlaf, gleich anderen irdischen Wohlthaten, fliehtgewöhnlich den, welcher ihn am dringendsten wünscht. Je mehrsich Roland nach ihm sehnte, desto weniger wollte er sich cin-stellen. Erst durch die Glockcntöne aufgestört, dann durch denVorfall mit dem Hofmeister aufgeregt, konnte er nicht wiederzu der Ruhe kommen, welche dem Einschlummcrn vorhergehenmuß. Erst nachdem er sich in einem Jrrgang unerfreulicherBetrachtungen ermüdet hatte, gelang es ihm sich halb undhalb einzulullen. Aus diesem von Zeit zu Zeit unterbrochenenSchlafe ward er endlich wieder völlig erweckt durch die Stim,men von zwei im Garten gehenden Menschen, deren Gesprächsich anfangs mit seinen Träumen vermischt hatte. Erstaunt,zwei Menschen zu dieser späten Stunde vor der wohlbewachtcnBurg Lochleven mir einander sprechen zu hören, richtete er sichvon seiner Lagerstätte auf. Sein erster Gedanke war, daß erübernatürliche Wesen vor sich habe, sein nächster, daß hier vonFreunden und Anhängern der Königin Maria ein Versuch ge-macht werde, — sein letzter, daß Georg von Douglas, der dieSchlüssel und somit die Mittel hatte, ein- und auszugchen,wann cs ihm beliebte, sein Verhältniß als Burgvogt benutzte,um mit Katharine Scyton ein Rendezvous im Schloßgarten zuhalten- In dieser Meinung ward er bestärkt durch den Klangder Stimme, welche leise fragte: „Ist Alles in der Reihe?"
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