„8alvo in nomine soneto,"») wurde von Außen geant-wortet.
„ 8 nlvete et V08,"*) **) cntgegnete Magdalena.
Die Thür ging auf, und ein Mann trat ein, in der ge-wöhnlichen Tracht eines gewaffneten Knechtes eines schottischenGroßen mit Schwert und Schild an seinem Gürtel. „Ichhabe Euch gesucht," sprach er, „und Den, welchen ich bei Euchsehe. — Hast du nicht ein Päckchen von Georg Douglas?"fragte er den Kammcrjunker.
„Allerdings," antwortete dieser, dem sogleich bcifiel, wasihm am Morgen übergeben worden war; „aber ich kann csNiemandem aushändigcn, ohne ein Erkennungszeichen, daß Der,welcher danach fragt, das Recht dazu hat."
„Ihr habt Recht," sprach der Dienstmann und flüsterteihm in's Ohr: „Das Päckchen, welches ich verlange, ist derBericht an seinen Vater. — Genügt dies?"
„Allerdings," antwortete Roland, nahm das Päckchenaus dem Busen und gab es dem Dienstmann. Dieser sprach:„Ich komme den Augenblick wieder zurück," und verließ dieHütte.
Aoland hatte sich nun hinlänglich von seinem Erstaunenerholt, um seinerseits seine Großmutter anzureden und sie zufragen, warum er sie in einer so mißlichen Verkleidung undan einem so gefährlichen Platze treffe. „Es kann Euch nichtunbekannt sein," sprach er, „wie sehr die Frau von LochlcvenLeute Eures — ich meine unseres Glaubens haßt. EinemVerdachte anderer, aber nicht minder gefährlicher Art, setztEuch Eure jetzige Verkleidung aus. Mögt Ihr als Katholische,
*) Sei gegrüßt im heiligen Namen.
Seid auch Ihr gegrüßt.