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5 (1851) Der Abt
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chung dieser unglücklichen Frau^aus diesem Ort der Buße undder Hast zu befördern, dann ist es vorbei mit dem Friedenvon Schottlands Hütten und mit dem Wohlergehen seinerPaläste, und das jetzt noch ungcborne Kind wird dereinst denNamen des Mensche» verfluchen, welcher der Verwirrung, wiesie nothwendige Folge des Kriegs zwischen Mutter und Sohnwäre, Thür und Thor geöffnet hat!"

Ich weiß von keinem solchen Plan, ehrwürdiger Herr,"erwiderte derKammerjunker,und kann darum auch einen solchennicht begünstigen. Meine Pflicht gegen die Königin ist einfachdie eines Bedienten; und das ist ein Geschäft, dessen ich zu Zeitenherzlich überdrüssig bin. Nichtsdestoweniger "

Eben um dich auf den Genuß von etwas mehr Freiheitvorzubcreiten," unterbrach ihn der Prediger,habe ich mich be-müht, Euch die schwere Verantwortlichkeit ans Herz zu legen,die bei Eurem Dienst auf Euch ruht. Georg Douglas hat derFrau von Lochleven gesagt, daß Ihr dieses Dienstes müde seid,und es war zum Theil meine Verwendung, welche die guteFrau bestimmt hat, Euch bei gewissen Aufträgen auf dem Lande,welche bisher von anderen vertrauten Personen besorgt wordensind, zu verwenden, da eine Entlassung aus Eurem Dienst Euchnicht bewilligt werden kann. Kommt also mit mir zu der gnä-digen Frau, denn schon heute soll Euch ein solches Geschäftübertragen werden."

Ich hoffe, Ihr werdet mich entschuldigen, ehrwürdigerHerr," cntgegnete der junge Mensch, welcher fühlte, daß einvermehrtes Zutrauen von Seiten der Frau von Lochleven und ihrerFamilie seine Lage in moralischer Hinsicht doppelt schwierig machenwürde.Niemand kann zweien Herren dienen, und ich fürchte,meine Gebieterin wird cs nicht zufrieden sein, daß ich Be-schäftigung von Lindern übernehme."