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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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Auf diese Worte gab der Steuermann eilends seinen Leu-ten ein Zeichen, umzuwenden und von dem Ufer, welchem siesich näherten, wegzurudern.

Du Esel!" rief Lindesay;du wirst doch nicht meinen,ich hätte ernstlich etwas Schlimmes gegen dich im Sinne ge-habt? Höre, Freund, mit weniger als drei Kechtcn gehe ichnirgends hin; Herr Robert Melville muß wenigstens einenBedienten bei sich haben. Es geschieht auf deine und deinergnädigen Frau Gefahr, wenn uns Zutritt verweigert wird, uns,die wir in wichtigen Reichsgeschäften hicher gekommen sind."

Der Steuermann antwortete höflich aber entschieden, daßer gemessenen Befehl habe, nicht mehr als Vier überzusetzcn,erbot sich aber zurückzurudern, um eine veränderte Weisung zuerhalten.

Thut das, lieber Freund," sprach Herr Robert Melville,nachdem er sich vergebens bemüht hatte, seinen starrköpfigenBegleiter zur Verminderung seines Gefolges zu bewegen,rudert zurück nach der Burg, da es einmal nicht anders ist,und erwirkt den Befehl Eurer gnädigen Frau, den Freihcrrnvon Lindesay, mich und unser Gefolge hinüber zu bringen."

Und horcht," fügte der Freiherr hinzu,nimm diesen Edel-knaben mit hinüber, der als Diener für den Gast deiner gnä-digen Frau kommt. Abgestiegen!" sprach er zu Roland,setze dich zu Jenen dort in das Boot."

Aber was soll aus meinem Pferde werden?" fragte Ro-land.Ich bin meinem Herrn dafür verantwortlich."

Ich will dich dieser Sorge überhcbcn," antwortete Lindesay.Du wirst in den nächsten zehn Jahren blutwenig mit Roß,Sattel und Zaum zu thun haben. Wenn du Lust hast, kannstdu dafür den Strick nehmen, er ist dir vielleicht eben so gut."

Wenn ich bas dächte" sprach Roland, ward aber von