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und laß ihn mit Niemandem sprechen!" Darauf wandte er sichan einen ältlichen Mann von achtbarem Aussehen, den er HerrRobert anredete, und welcher allein in dem ganzen Zuge überdem Range eines Knechtes zu stehen schien, und sagte: „Wirmüssen rasch vorwärts."
Während des Aufsitzens und während des langsamen Rit-tes durch die Vorstadt hatte Roland Zeit, die Gestalt des Frei-herr» zu betrachten, der den Zug anführte. Herr Lindest» ofthe Byres war bejahrt, aber nicht vom Alter gebeugt. Sein»aufrechte Gestalt und sein starker Gliederbau verrieth, daß ernoch allen Mühseligkeiten des Krieges gewachsen war. Seinebuschigen, halb ergrauten Brauen überschatteten große Augenvoll düsteren Feuers, und diese Augen erschienen um so düsterer,da sie ungewöhnlich tief im Kopfe lagen. Die angeborne Härteseiner Züge war noch vermehrt.durch etliche Schrammen. DieseZüge, ganz geeignet, die unsanfteren Leidenschaften auszu-drücken, waren beschattet von einem offenen Helm mit vorsprin-gcndem Schirm ohne Bisir, über dessen Halsstück der schwarze,mit Grau untermischte Bart des finsteren alten Freiherrn her-abfiel, den ganzen unteren Theil seines Gesichtes verhüllend.Seine Kleidung bestand hauptsächlich in einem weiten Rock vonBüffelleder, einst gestickt und mit Seide gefüttert, jetzt aberfleckig und hin und wieder zerfetzt, was vcrmuthlich von Ge-fechten herrührte. Unter demselben sah ein Brustharnisch vonpolirtem Stahl mit schöner Vergoldung hervor, der aber jetztetwas verrostet war. Ein Schwert von alter Form und un-gewöhnlicher Größe, welches mit beiden Händen geschwungenwerden mußte — eine Art Waffe, welche damals anfing außerGebrauch zu kommen, — hing über seinen Rücken und überseine Beine herunter, so daß das Ortband bis zur Ferse her-abreichte und beim Gehen wider die Sporen klirrte, während