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geschwind nach seinem Mantel und warf ihn um — eine Be-wegung, welche augenblicklich Adams Gesang unterbrach.
„Wo zum Teufel gehst du denn schon wieder hin, du un-ruhiger Geist?" fragte er. „Du hast sicherlich Quecksilber imLeibe, und kannst cs so wenig bei traulichem Gespräche aus-halten, wie ein Falke auf der Faust, wenn man ihm die Haubeabgenommen hat."
„ Wenn Ihr cs durchaus wissen müßt, Adam," antworteteRoland, „ich bin im Begriff einen Gang zu machen und dieseschöne Stadt zu beschauen. Es wäre eben so gut, in der altenSeeburg cingesperrt zu bleiben, wenn man hier die liebe langeRache zwischen den vier Wänden sitzen bleiben und alte Liederanhören wollte."
„Es ist ein neues Lied, Unglücklicher!" cntgcgnete Adam,„und das eins von den besten, an die je ein lebhafter Chorangcfügt worden ist."
„Meinetwegen!" sprach Roland; „ich will es ein anderMal hören, an einem Regentag, wenn die Tropfen wider dieFenster schlagen und wenn in der Nähe weder Rosse stampfen,noch Sporen klirren, noch Federn wehen, die mich in meinerAndacht stören könnten. Aber jetzt muß ich in die Welt undmich umsehen."
„Aber keinen Schritt sollt Ihr ohne mich gehen," sprachder Falkner, „bis der Regent Euch wohlbehalten aus meinenHänden übernommen hat. Also wenn Ihr Lust habt, wollenwir in die Herberge zum S- Michel gehen; da könnt Ihr Ge-sellschaft genug sehen, aber wohlgemerkt, aus dem Fenster.Denn auf der Gasse herumzulaufen, um Scytons und Leslies zusuchen, und Euch ein Dutzend Löcher in Euer neues Jäckchenbohren zu lassen mit Rappier und Dolch, dazu versteh' ich michschlechterdings nicht."