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Hornisse wieder hcrumschwärmen, sobald der Sturm vorüber ist.Georg von Seyton ging diese» Morgen mit zwanzig Mannhinter sich über die Straße, und hatte eine Balgerei mit mei-nen Freunden vom Hause Leslie. Sie stießen an der Wage auf-einander und fochten hitzig, bis der Vogt mit seiner Schaarwacheals dritter Mann erschien und sie mit den Hellebarden ausein-ander stieß, wie man Hunde und Bären auseinander bringt."
„Er hat von mir Befehl zu solchem Einschreiten-" bemerkteder Reichsvcrweser. „Ist Jemand verwundet worden^"
„Georg von Seyton selber vom schwarzen Rudolf Leslie— der Teufel hol' das Rappier, daß cs ihn nicht durch und durchgestoßen hat! Rudolf hat einen Denkzettel davon getragen durcheine» Hieb von einem Edelknaben, den Niemand kannte. RichardSeyton von Windygowl hat einen Stich durch den Arm, undzweien von den Leslies ist umsonst zur Ader gelassen worden.Das ist all' das edle Blut, welches bei dem Lärm vergossen wor-den ist. Ein Paar Knechten auf beiden Seiten sind die Knochenzerschlagen oder die Ohren herunter gehauen worden. DieHauskncchtswciber, welche vermuthlich die einzigen Verlierendensind, wenn die Kerls verunglücken, haben sie von der Straßegeschleift und heulen einen besoffenen Todtengesang über sie."
„Ihr nehmt das Ding leicht, Douglas," bemerkte derRegent. „Diese Raufereien und Fehden würden der Haupt-stadt des Großtürken Schande machen, geschweige der eineschristlichen und reformirten Staates. Aber, wenn ich am Lebenbleibe, soll dies Wesen abgestcllt werden, und wer meine Ge-schichte liest, soll sagen, daß, wenn mein grausames Schicksalwar, durch Entthronung meiner Schwester emporzustcigen, ich diegewonnene Macht benutzt habe zum Besten des Gemeinwesens."
„Und Eurer Freunde," fügte Morton hinzu. „Und soverlasse ich mich daraus, daß Ihr augenblicklich Befehl geben