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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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und über alle die bellenden 'Hunde, die sic heutzutage gegenStein und Kalk loslaffen! Es war eine schöne Zeit, wie esnoch nicht viel mehr gab, als Püffe aus freier Hand und etwanoch einen Pfeilrcgen, welcher einer ordentlichen steinernenMauer so wenig that, wie ein Hagelschlag. Aber wir müssenuns ducken und fünf gerade sein lassen." Mit diesem kräftigenSprichwort sich über die Verminderung seiner Wichtigkeit trö-stend, ließ Peter Brückenwart die Brücke herunter, so daß siehinüberreiten konnten. Beim Anblick seiner grauen Haare,unter welchen jedoch ein von Alter wie von Mißgeschick mür-risches Gesicht hervorschaute, fühlte Roland sich versucht, ihmein Almolen zu geben. Aber Adam Woodcock hielt ihn davonab.Laß ihn nur die Strafe für seine frühere Flegelhaftigkeitund Habgier leiden," sprach er;der Wolf, wenn er seineZähne verloren hat, muß nicht besser behandelt werden, alswie ein schlechter Hund."

Die Reisenden überließen es dem Brückenwart, über dieveränderten Zeilen zu jammern, welche herrische Krsegskncchtcund Diener der Mächtigen statt friedlicher Pilger über die Brückeführten und ihn zum Unterdrückten machten, während er frü-her den Erpresser gespielt hatte. Die Richtung nach Nordenverfolgend, schlug Adam Woodcock, der mit der Gegend genaubekannt war, seinen Begleitern vor, eine bedeutende Krüm-mung damit abzuschneiden, daß sie den Weg durch das kleineThal von Glendearg nahmen, welches so berühmt war alsSchauplatz der, im ersten Theil der Handschrift des Bencdicti-ners geschilderten, Abenteuer. Mit diesen Abenteuern und mitden tausenderlei Erläuterungen, Darstellungswcisen und Ent-stellungen derselben war Roland Graeme natürlich bekannt,denn auf Schloß Avenel, wie in anderen großen Häusern,sprachen die Leute von Nichts so oft und so gern, wie von