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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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Roland blieb ein Knecht des Ritters zurück, der für ihre Pferdeund ihr Gepäck Sorge tragen und sie selber bedienen sollte.

Als die Rciterschaar den Weg westwärts cingeschlagenhatte, riefen die drei Zurückgebliebenen, deren Weg geradenordwärts über den Fluß ging, den Brückenw^t an und »er-langten freien Paß.

Ich lasse die Brücke nicht herunter!" antwortete Peterim bissigen Ton eines übelgelaunten Alten.Mag Papist kom-men oder Protestant, das gilt mir gleich. Die Papisten droh-ten uns mit dem Fegfeucr und leerten uns die Laschen mitAblaß, der Protestant droht uns mit dem Schwert und schmei-chelt uns mit der Gewissensfreiheit. Aber nie kommt Einervon ihnen und sagt: »Peter, hier ist dein Pfennig.« Ich bindas Wesen müde. Für keinen Menschen geht die Brücke her-unter, der mich nicht baar bezahlt. Ihr sollt wissen, daß ichmich so wenig an Genf, wie an Rom kehre, so wenig anPredigten wie an Ablaß. Silberpfcnnige sind .die einzigenPässe, von denen ich hören will."

Das ist ein echter alter Flegel," sprach Woodcock zu sei-nem Begleiter. Darauf erhob er die Stimme und rief:Hörstdu, Hund von Brückenwart, Schuft! Meinst du, wir ver-weigerten den Peterspfcnnig an Rom, um ihn an dich auf derBrücke von Kennaquhair zu entrichten? Den Augenblick laßdie Brücke herunter für die Leute von Avcnel, oder bei derHand meines Vaters, der manchen Zügel gehalten hat, denner war ein tüchtiger Porkshirer bei der Hand meines Vaters,sag' ich, unser Ritter soll dich aus deinem Seerabennest daim Wasser Herausblasen mit dem leichten Falkonet, welcheswir morgen von Edinburg holen."

Der Brückcnwart murmelte:Ein Donnerwetter überFalken und Falkonette, über Kartaunen und halbe Kartaunen