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5 (1851) Der Abt
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Und in der Lage, Euch, guter Freund, Eure zehn silberneGroschen wiederzugcbcn," antwortete Roland.

Welche Ihr mir vor einer Stunde beinahe mit zehn ZollStahl bezahlt hättet," fügte der Falkner hinzu.MeinerTreu, cs steht eben im Buche des Schicksals geschrieben, daßich Euren Dolch schmecken soll."

Nein, guter Freund, sprecht davon nicht," entgegncteRoland.Lieber hätte ich mich selber spießen mögen als Euch.Aber wer konnte Euch auch in Eurer Vermummung erkennen?"

Ja" sagte der Falkner, stolz auf seine Schauspieler-,wie auf seine Dichtergabe;ich denke, ich war ein so guterEulenspicgcl, wie nur je einer bei einer Fastnachtslust gespieltworden ist, und kein viel schlechterer Abt von Unsinn. Ichfordere dreist den bösen Feind heraus, mich zu entlarven, wennich meine Maske Vorbehalten will. Was zum Leusel hat unsden Ritter in die Quere gebracht, ehe wir das Spiel ausge-spiclt hatten? Ihr würdet mich mein eignes neues Lied habenbrüllen hören mit einer Stimme, welche bis Berwick gereichthätte- Aber ich bitt' Euch, Meister Roland, seid nicht beimgeringsten Anlaß so freigebig mit kaltem Eisen. D enn ohnedie Fütterung meines ehrwürdigen Wamses würde ich die Kirchenicht anders verlassen haben, als um auf dem Kirchhof Platzzu nehmen."

Nein, schenkt mir diese Fehde," erwiderte Roland;wirfinden keine Zeit, sie auszufechten, denn auf Befehl unseresHerrn muß ich nach Edinburg."

Ich weiß es," sagte Woodcock,und eben darum wer-den wir Zeit haben, diesen Riß unterwegs zu flicken, dennHerr Halbert hat mich zu Eurem Gefährten und Führer be-stimmt. "

So? Und was soll mit mir werden?" fragte Roland.