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den, ja sogar über die Schwelle geschleift werden'! Zwei Malist Roland auf solche Weise in das Haus Avenel von Denengezogen worden, welche jetzt diesen Namen führen. Sie sollensich vorsehen wie das endet."
Mit diesen Worten verließ sie den Thurm. Der Abt sanneinen Augenblick über ihre Worte nach und schrieb sie ihrerGeistesverwirrung zu. Dann stieg er ebenfalls die Wendel-treppe hinab, um den Antritt seines Amtes durch Fasten undBeten, statt mit Jubel und Danksagung zu feiern.
Anmerkung zum fünfzehnten Kapitel.
Nach dem Volksglauben können böse Geister nicht in be-wohnte Häuser kommen, wenn sie nicht eingeladen oder viel-mehr über die Schwelle geschleppt werden. Ein Beispiel vondiesem Aberglauben findet sich auch in den Geistermährchen,wo ein Zauberer vorkommt, der sich in den Divan des Sultanseinschleicht.
„Mögen so," sprach der erlauchte Misnar, „die FeindeMohammed's zu Schanden werden! Doch sagt mir, ihr Weisen,unter wessen eurer Brüder Gestalt hat dieses Scheusal vonZauberer hier Zutritt gefunden?" — „Möge der Herr meinesHerzens," antwortete Balihu, der Einsiedler unter den Gläu-bigen von Queda, „all' seine Feinde überwinden! Als ichvon Queda aus durch die Berge wanderte und weder Fuß-tapfen von Thieren, noch Flug von Vögeln erblickte, siehe, dakam ich durch eine Höhle, in deren Gewölbe ich diesen verfluch-ten Weisen fand. Ihm erzählte ich die Einladung des Sultansvon Indien; er schloß sich an mich an und wir reisetcn zusam-men zu dem Divan. Aber ehe wir eintraten, sprach er zu mir: