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5 (1851) Der Abt
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bemerkte, daß cs Bacharacher aus der ersten Lage und vonhohem Alter sei.

Ganz recht," sagte der Laienbruder,er ist aus demWinkel, den der alte Bruder Niclas (Gott Hab' ihn selig!)Abt Jngelrams Winkel zu nennen pflegte. Abt Jngclram warim Kloster zu Würzburg erzogen, was meines Wissens nichtweit von dem Ort ist, wo dieser herrliche Wein wächst."

Allerdings, ehrwürdiger Herr," sprach Herr Halber!.Und darum bitt' ich meinen Bruder und Euch, mir in einemBecher aus einer so orthodoxen Lage Bescheid zu thun.

Der schmächtige alte Pförtner warf dem Abte einen lüster-nen Blick zu.Do veninm,"») sprach sein Vorgesetzter; undder alte Mann faßte mit zitternder Hand bas Getränk, wel-ches er schon so lange nicht mehr geschmeckt hatte, leerte denBecher langsam, als wollte er recht lange das Feuer und dieBlume des Weines genießen, und setzte ihn endlich mit einemschwcrmüthigen Schmunzeln und Kopfschütteln nieder, als wollteer solch' köstlichem Trank für ewig Lebewohl sagen. Die beidenBrüder lächelten. Der Ritter wiederholte seine Aufforderungan den Abt, ihm ebenfalls Bescheid zu thun; dieser aber schüt-telte den Kopf und erwiderte:Dies ist nicht der Tag für denAbt zu S. Marien, das Fette zu essen und das Süße zu trinken. In Wasser aus Unserer Lieben Frauen Brunnen," fuhr erfort, einen Becher mit dem klaren Element füllend,wünsch' ichdir, mein Bruder, alles Glück, vornehmlich aber Erkenntnißdeiner Jrrthümer im Glauben."

Und dir, lieber Edward," versetzte der Ritter,wünscheich den freien Gebrauch deiner Vernunft und die Erfüllung

'1 Ich gebe die Erlaub» i».