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5 (1851) Der Abt
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stehen, hieher zu kommen und in dem Hause, wo mein BruderMohnt, Unfug zu treiben?"

Eure Gestrengen wird verzeihen," antwortete Adam,gerade deswegen bin ich hcrgekommen. Ich hatte gehört, daßdas Land in Bewegung war, um einen Abt von Unsinn zuwählen, und da dacht' ich: Ich, der ich singen, tanzen, rück-wärts über ein Schwert springen kann und ein so guter Narrbin, wie nur irgend Einer, der sich um Beförderung bewirbt,ich habe die beste Aussicht, das Amt zu erlangen; und wennich gewählt werde, so kann ich vielleicht dem Bruder meinesgestrengen Herrn von einigem Nutze» sein, wenn cs etwa zutoll wird in der Kirche zu Kennaquhair."

Du bist eben ein durchtriebener Taugenichts," versetzteHerr Halbert.Ich weiß wohl, daß die Liebe zu Bier undBrantwein und die Lust an tollen Späßen dich eine Meileweit zieht, wo die Liebe zu meinem Hause dich nicht einenSchritt weit bringt. Jetzt geh', führe die Lärmer anderswohin,ins Bierhaus, wenn sie wollen; hier sind Kronen, ihre Zechezu bezahlen. Führet die Tollheit zu Ende, ohne weiteres Un-heil anzurichten und seid morgen vernünftig und lernt für dieZukunft, einer guten Sache besser dienen, als in der Rollevon Schalksnarren und Räubern."

Dem Gebot seines Herrn gehorsam, sammelte der Falk-ner seine entmuthigte Gesellschaft und flüsterte Einem und demAndern ins Ohr:Fort, fort! lnca*) ist gut Latein. Laßteuch durch den puritanischen Eifer des guten Ritters nicht irremachen. Wir wollen den Spaß ausspielcn auf der Tenne vonDame Martin, der Bierbrauerin, bei einem Faß guten Doppel-biers. Vorwärts, Harfe und Handpauke, Dudelsack und Lrom-

'i Schweige,