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5 (1851) Der Abt
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Pöbel fertig werden!" Und damit gingen sie ruhig fort, ihrenVieruhrpfcnnig zu holen, und überließen den obrigkeitlichenPersonen, zu sehen, wie sie zurechtkämcn. Viele Leute wurdenwegen dieser Gcwaltthärigkeiten mit dem Bann belegt undnicht eher wieder in die Gemeinde zugelaffen, bis sie Buße ge-tban hatten.

Fünfzehntes Kapitel.

Wie wenn ein rot,er Haufe sich empört,

Laut schreiend, rennend, laufend, wie bethört,

Wenn zwischen Steinen fliegt der FeuerbrandUnd was als Waffe Wuth gicbt i» die Hand,'Tritt dann ein ernster, irommcr Mann hervor,Dann schweigen sie, und Alles ist ganz Ohr..

Dryden's Virgil.

Ein furchtbares Rachcgeschrei ward von der lustigen Ge-sellschaft erhoben, die ihre Kurzweil so grausig unterbrochen sah.Einen Lugenblick blieben die Masken unbeweglich, weil sie keineWaffen hatten, und weil das zornglühcnde Gesicht und der ge-schwungene Dolch Rolands sie schreckte. Der entsetzte Abt flehtemir aufgehobenen Händen um Gnade für die im Heiligthumverübte Blutthat. Nur Magdalcnc Graeme schien entzückt überden Stoß, den ihr Abkömmling gegen den Spötter geführt, zu-gleich aber auch außer sich vor Angst um sein Leben.Laßt ihnumkommen in seiner Lästerung," sprach sie,laßt ihn sterbenaus dem heiligen Boden, den er entweiht hat."

Doch die Wuth der Menge, der Schmerz des Abtes, dasFrohlocken der schwärmerischen Magdalcnc waren übel angebracht.