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5 (1851) Der Abt
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wird sogleich die Thür öffnen. Er holt eben die Schlüssel.Mittlerweile erwägt, ob ihr in einer paffenden Stimmungseid, um die heilige Schwelle zu überschreiten."

Papperlapapp mit Eurem Gepäpstel!" war die Antwortvon Außen.Wir sind in der besten Laune, wie die Mönche,wenn sie Rindfleisch statt Fastcnkohl zum Abendessen haben.Wenn also Euer Pförtner nicht die Gicht hat, so laßt ihnbald kommen, oder wir machen kurze Umstände. Hab' ichrecht gesprochen, Gesellen?"

Wohl gesprochen und eben so wohl soll cs vollzogen wer-den!" rief die Menge, und wären nicht in diesem Augenblickedie Schlüssel angckommcn, so daß der Pförtner in Herzensangsteilig sein Amt verrichten konnte, so würde der Haufe außenihm die Mühe erspart haben. Sobald er aufgeschlossen, ent-floh der Thürhüter, wie Einer, der eine Schleuse aufgezogenhat und fürchtet, von den cinströmcnden Wogen übcrfluthetzu werden. Die Mönche hatten sich allesammt hinter dem Abtwcggcstohlcn, welcher allein seinen Platz behauptete etwa vierSchritte vom Eingang, ohne irgend Furcht oder Verwirrungblicken zu lassen. Theils crmuthigt durch seine fromme Hin-gebung, theils sich schämend, ihn im Stich zu lassen, theilsendlich angeregt von Pflichtgefühl, kamen die Patres wiederherbei und drängten sich hinter ihrem Oberen zusammen. Einlautes Lachen und Hurrah begleitete das Aufgchen der Lhü-ren. Aber wider Erwarten drang kein feindlicher Haufe indie Kirche. Im Gcgenthcil hieß es;Halt! Halt! Richt'tEuch! Laßt die beiden hochwürdigen Väter sich gebührlich be-grüßen. "

Der Haufe, welcher so zur Ordnung gerufen wurde, hatteein höchst närrisches Aussehen. Er bestand aus verkleidetenMännern, Weibern und Kindern, welche eben so mannigfaltige