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halb sprach, drückte Offenheit und Zutraulichkeit aus. Aberdie Erinnerung an ihren Streit machte Roland verlegen undließ ihn zu keiner Antwort kommen. Der Falkner sah seinZögern und erricth die Ursache.
„Ei, ei, Meister Roland," sprach er, „denkt Ihr, ein hal-ber Engländer, daß ich, der ich ein ganzer bin, Groll gegenEuch hegen würde, zumal jetzt, wo Ihr in Roth seid? Daswäre, wie es die Schotten machen (meinen gestrengen Herr»ausgenommen), die freundlich und falsch sein können, und dieZeit abwartcn und, wie sie sagen, ihre Gedanken für sich be-halten .können und mit Euch aus einer Schüssel essen und auseinem Becher trinken und mit Euch jagen und baizen, undwenn die Zeit gelegen ist, eine alte Feindschaft mit der Spitzedes Dolches abmachcn. Eine ehrliche Uorkshircr Seele behältalte Späne nicht im Sinn. Ihr hättet mir einen hartenSchlag versetzen dürfen, und ich hätte ihn leichter von Euchhingenommcn, als von einem Andern ein hartes Wort; dennIhr habt einen guten Begriff von Falkncrei, wiewohl Ihrdarauf besteht, daß das Fleisch für Nestlinge gewaschen werdenmüsse. Reicht Eure Hand her und hegt keinen Groll."
Obwohl sein stolzes Blut sich gegen die Vertraulichkeitempörte, mit welcher der ehrliche Adam ihn anrcdete, so konnteer doch der ungeschminkten Offenheit des Mannes nicht wider-stehen. Mit der einen Hand sein Gesicht bedeckend, hielt erdie andere dem Falkner hin und erwiderte den freundlichenDruck der seinen.
„Das ist herzig," sprach Woodcock. „Ich habe immergesagt, Ihr hättet ein gutes Herz, obwohl Ihr sicherlich einStück vom Teufel an Euch habt. Ich bin des Weges dahergekommen mit dem Falken in der Absicht, Euch ausfindig zumachen, und der Schlingel von Halbwisser dort hat mir ge-