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5 (1851) Der Abt
Entstehung
Seite
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dürft». Rolf Fischer ging auf. ihn zu und grüßte ihn mit derZutraulichkeit eines demürhigen Freundes.

Ei, Ei, Meister Roland, hick im Fck>, und ohne Hundund Habicht?"

Wer weiß, ob ich je wieder einem Habicht oder Hund zu-rufe," versetzte Roland.Ich bi» fortgeschickt, das heißt, ichhabe das Schloß verlassen."

Rolf staunte.Was? Ihr sollt in den Dienst des Rittersübertreten, die schwarze Jacke anzichen und die Lanze nehmen ?"

Nein," antwortete Roland.Ich verlasse den Dienst vonAvencl für immer."

Und wo geht Ihr hin?" fragte der Bauernbursch.

Das ist eine Frage, die zu ihrer Beantwortung Zeit erfor-dert," versetzte der verungna-dete Günstling.Diesen PunktHab' ich erst noch in's Reine zu bringen."

Ei was," sprach Rolf,ich bin Euch gut dafür, es isteinerlei, welchen Weg Ihr einschlagt. Die gnädige Frau hatEuch gewiß nicht eher entlassen, als bis sie. Euch die TaschenEures Wamses ein wenig ausgestopft hatte."

Schmutziger Sklav!" rief Roland;meinst du, ich hätteeine Gabe angenommen von einer Person, die mich der Ver-leumdung und dem Verderben Preis gicbt auf Ansiiftcn einessalbadernden Predigers und einer naseweisen Magd. Das Brod,welches ich mit einem solchen. Almosen crkgufr hätte, würdemich beim ersten Bissen erstickt haben."

Rolf betrachtete seinen weiland Freund mit der Miene der.Verwunderung und halber Verachtung.Wozu sich ereifern ?"sprach er endlich.Jeder kennt seinen Magen am besten. Wäreich um diese Tageszeit auf einem schwarzen Moorgrund undwüßte nicht, wohinaus, so würde cs mir gar nicht unlieb sein,