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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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sundcm Menschenverstand und erschütternder Beredsamkeit mitKleinlichkeit und schlechtem Geschmack. Er ließ sich weitläufigaus über das Wortschlägt," welches nach seiner Versicherungsowohl Stechen mit der, Spitze, als Hauen mit der Schneideund überhaupt auch Schießen mit Handbüchscn, Armbrüsten,Bogen, Stoßen mit der Lanze und jegliches Thun bezcichncte,durch welches der Gegner zu Lode gebracht werden könnte.Gleicherweise bewieß er zur Genüge, daß das Wort Schwertalle Arten von Seitengewehr begriffe: Haudegen, mit und ohneKorb, Degen zu Hieb und Stoß, Rappier und Säbel.Aber,"fuhr er mit gesteigerter Wärme fort,wenn der Text in sei-nem Fluch Diejenigen begreift, welche mit den, zur Ucbungoffener Feindseligkeiten ersonnenen, Waffe» schlagen, so zielter noch vielmehr auf solche Waffen, welche ihrer Gestalt undGröße nach mehr zur Befriedigung heimlichen Hasses aufverräthcrische Weise, den» zur Umbringung eines vorbereitetenund sich wehrenden Feindes berechnet sind. Als solche," fuhrer fort, einen strengen Blick auf den Platz richtend, wo derEdelknabe auf einem Kissen zu den Füßen seiner Gebieterinsaß und in seinem karmoisinrorhen Gürtel einen schmuckenDolch mit vergoldetem Griff trug, als solche betrachte ichinsbesondere die Todeswcrkzcuge, welche in unscrn neue»,phantastischen Zeiten nicht nur von Dieben und Mördern ge-tragen werden, für welche sie recht eigentlich gehören, sondernsogar von Dienern bei Weibern und von Nachtretern vorneh-mer Frauen. Ja, meine Freunde, jede Art von diesem un-glückseligen Gewehr, das zu lauter Unheil und zu nichts Gutemersonnen ist, findet sich in dieser tödtlichcn Androhung begriffen, mag cs ein Stilet sein, welches wir von den vcrrätherischenItalienern entlehnt haben, oder ein Knicker, wie ihn die wil-den Hochländer tragen, oder ein Waidmeffcr, wie cs unsere