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Jackmann des gnädigen Herrn werde? damit er die Brockenverspeise und sich mit dem anderen Gesinde um die Abfälle.vondes Herrn Mahl schlage? Meint Ihr, er soll der gnädigenFrau die Fliegen vom Gesicht jagen, wenn sie schläft, ihreSchleppe tragen, wenn sie geht, ihr die Schüssel reichen, wennsie ißt, ihr vorrcitcn oder zu Fuß hinter ihr her gehen? singen,wenn's ihr gefällt, schweigen, wenn sic es gebietet? — einwahrer Wctterhahn, der scheinbar Federn und Flügel hat, abersich nicht in die Luft schwingen, nicht wegflicgcn kann von demFleck, wo er sitzt? der jedem Antrieb folgt und sich in jederRichtung dreht und wendet, gehorsam dem Athemzug eineseitlen Weibes? Wenn der Adler von Helvellyn sich auf denThurm von Lanercost setzt und sich dort hcrumdreht, um zuzeigen wie der Wind geht, dann soll Roland Graemc werden,was Ihr aus ihm machen wollt."
Die Alte sprach mit einer Raschheit und Heftigkeit, welchefast auf Verrücktheit schließen ließ. Der Frau von Avencl kamplötzlich der Gedanke, daß es gefährlich für das Kind sei,unter einer solchen Obhut zu stehen, und dieser Gedanke be-stärkte sie in dem Wunsch, den Knaben wo möglich im Schloßzu behalten.
„Ihr versteht mich unrecht, Dame," sprach sie im be-ruhigenden Ton; „Euer Knabe soll nicht im Dienst Lei mirsein, sondern bei dem guten Ritter, meinem Gemahl. Wäreer der Sohn eines Grafen mit gekröntem Helm, so könnte ernicht besser zum Waffendienst mnd zu Allem, was einem'Edel-mann ziemt, erzogen werden, als in der Lehre und unter derJucht von Herrn Halbert Glendinning."
„Ja wohl!" erwiedcrte das alte Weib in derselben bitte-ren, spöttischen Weise. „Ich kenne den Lohn in solchem Dienste:ein Fluch, wenn der Panzer nicht gehörig blank, ein Schlag,