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Alte. „Ich stamme ab von den Graemcs von Hcathergill imNickelsforst,*) Leuten von altem Geblüt."
„Und wie kommt cs, daß Ihr so weit von Eurer Heimathentfernt seid?" fragte die Edelfrau.
„Zch habe keine Heimath," erwiderte Magdalcnc; „meinHaus ist von eucrn Grenzreitern verbrannt worden. MeinMann und mein Sohn sind erschlagen, kein Blutstropfen istvon meinen Verwandten mehr übrig."
„Das ist nichts Seltenes in diesen wilden Zeiten und indiesem unruhigen Land," entgegnete die Edelfrau; „englischeHände sind eben so sehr von unserem Blut gcröthet, wie schot-tische von dem Eurigen."
„Ihr habt recht, gnädige Frau," antwortete MagdalencGracme; „denn man erzählt, daß seiner Zeit dies Schloß nichtfest genug war, Eures Vaters Leben zu retten und EurerMutter mit ihrem Kind eine Zuflucht zu gewähren. Wiemögt Ihr fragen, warum ich nicht in meiner Heimath undbei meinen Leuten wohne?"
„Die Frage war allerdings überflüssig da, wo Noth sooft die Leute zum Wanderstab greifen läßt," bemerkte Frauvon Avcnel. „Aber warum habt Ihr in Feindesland Zufluchtgesucht?"
„Meine Nachbarn waren Päpstliche und Verehrer derMesse," antwortete die Alte. „Dem Himmel hat es gefallen,mär eine hellere Einsicht in das Evangelium zu geben, und ichhabe mich hier verweilt, um Vortheil zu ziehen von dem Dienstdes göttlichen Wortes, den der würdige Mann Heinrich Warden
Eine Landschaft in Cumberland nahe an der schottischen Ercnic.