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Partie des Weißen Fräuleins sammt den Versen, durch welche sieso geschickt gehoben wird, in dem Manuskript gestrichen. Und Siewerden zugeben, daß dem Geschmack des Publikums der sagen-hafte Aberglaube wenig zusagt, welcher abwechselnd die Lust undder Schrecken unserer Vorfahren war. Eben so ist Vielesausgelassen, was die Begeisterung der Mutter Magdalene unddes Abtes für die alte Religion in ein helleres Licht setzt.Denn heutzutage haben wir keinen Sinn mehr für das, waseinst in Europa die Gemüther aufs mächtigste anrcgtc, sondernhöchstens nur für das entgegengesetzte, siegreiche Princip derReformation.
Sie bemerken richtig, daß'in Folge dieser Auslassungender Titel „der Abt" nicht mehr zu dem Werke paßt und daßein anderer hätte gewählt werden sollen. Denn der Abt, fürwelchen Ihnen ,der Benediktiner eine große Achtung eingeflößtzu haben scheint, spielt in dem Original eine viel bedeutendereRolle, als hier. Ich gestehe meine Schuld in diesem Stücke,bemerke jedoch als mildernden Umstand, daß es allerdings leichtgewesen wäre, diesen Vorwurf zu beseitigen, daß ich aber durchdie Wahl eines neuen Titels den nothwendigen Zusammenhangzwischen dieser Geschichte und der vorhergehenden, dem Kloster,beeinträchtigt haben würde, was ich nicht wollte, da ja doch dieZeit und verschiedenen Personen dieselben geblieben sind.
Em Äide, Freund, ist es ja auch gar nicht so wichtig, wieein Werk heißt und um was cs sich dreht, sobald es nur allge-mein die Aufmerksamkeit fesselt- Die Beschaffenheit des Weines(könnten wir sie nur verbürgen) mag nach dem alten Sprich-wort den Busch unnöthig oder unwichtig machen.
Ich wünsche Ihnen Glück, daß Sie es mit der Klugheitnicht unverträglich gefunden haben, sich ein Tilburg anzu-schaffen und ich gebe der Farbe desselben und der Li'vree Ihres