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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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Garten untergcbracht; der Rest der französischen Truppen lag dichtund in guter Ordnung bei einander, mit ausgestellten Lärmposten,im Fall sie etwa einen Angriff zu bestehen haben sollten.

Dunois und Crawford, unterstützt von einigen Officieren undSoldaten, unter denen sich Balafre durch seine Thätigkeit vor-züglich auszeichnetc, kamen auf den Einfall, durch Niederrcißenvon Mauern, durch Ausfüllung von Gräben, durch Anbringungvon Oeffnungcn in den Zäunen u.s. w> die Verbindung derTrup-pen unter sich selbst und das außerordentliche Zusammenzichendes Ganzen im Falle der Nothwendigkeit zu erleichtern.

Unterdessen hielt es der König für rathsam, ohne weitereCeremonie sich in das Hauptquartier des Herzogs von Burgundzu begeben, um zu erfahren, welchem Plane man folgen wolle,und welche Mitwirkung von ihm erwartet werde. Seine Ge-genwart gab Anlaß, eine Art von Kriegsrath zu halten, woransonst Karl wohl nicht im Traum gedacht hätte.

Jetzt war es, wo Quentin Durward dringend bat, vorge-lassen zu werden, da er den beiden Fürsten etwas höchst Wich-tiges mitzutheilen habe. Dieß ward ihm ohne große Schwierig-keit gewährt, und groß war das Erstaunen Ludwigs, als erihn ruhig und bestimmt den Plan Wilhelms von der Mark be-richten hörte, unter französischer Verkleidung und Fahne einenAusfall gegen das Lager des Feindes zu machen. Ludwig hätteallerdings gern diese wichtige Nachricht für sich allein vernom-men; aber da die ganze Geschichte schon öffentlich erzählt war,bemerkte er bloß,daß eine solche Nachricht, möge sie nun wahroder falsch sein, sehr wesentlich für sie sei."

Nicht im Mindesten!" sagte der Herzog sorglos;wäre einsolcher Plan, wie ihn der junge Mann beschreibt, wirklich ge-faßt worden, so würde er mir nicht durch einen Bogenschützender schottischen Garde mitgetheilt worden sein."