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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Zwölftes Kapitel-

Der Auszug.

Dem Arme», der zum Tod verdammt,

Bleibt doch die Hoffnung treu,

Der Schmerz, der ihm das Herz durchffammt,Erweckt Erwartung neu-

Hoffnung, gleich lichtem Fackelschein,

Verschönt den Weg ihm doch;

Je düsterer die Nacht bricht ein.

So Heller strahlt sie noch,

Goldsinith.

Wenige Tage waren vergangen, als Ludwig, mit einem Lächelnbefriedigter Rache, die Nachricht empfing, daß sein Lieblingund Rathgeber, der Cardinal Balue, in einem Eisenkäfig seufze,der ihm kaum auf andere Weise, als auf dem Rücken liegend,zu ruhen »erstatte; und darin mußte er, beiläufig gesagt,ohne Erbarmen fast zwölf Jahre bleiben. Die Hilfstruppen,die der Herzog von Ludwig verlangt hatte, waren gleichfallseingetroffen; und er tröstete sich damit, daß ihre Zahl hin-reichend sei, seine Person vor Gewaltthat zu schützen, wenngleich zu beschränkt, um sich, wenn er dies beabsichtigt hätte-mit der großen burgundischcn Armee zu messen. Auch ffah ersich in Stand gesetzt, zu passender Zeit seinen HeirathSplanmit seiner Tochter und dem Herzog von Orleans wieder auf-zunehmen; und obwohl er fühlte, wie unwürdig cs sei, mitseinen edlen Pairs unter den Fahnen seines eignen Vasallen